Chorverband Filder

Das Geheimnis des Korkens – oder warum Heinz Erhardt auch noch heute weiterhilft. Workshop mit W. Rieder in Musberg

Am letzten Samstag im März lud der Chorverband zum Workshop mit Wolfi Rieder in den Bürgersaal  nach Musberg. Dem Ruf folgten 42 hoch motivierte Sängerinnen und Sänger aus verschiedenen Chören, nicht nur des CVF. Die Ausschreibung verhieß viel  gutes, worüber wir schon an anderer Stelle berichteten. Der Workshop hielt, was die Ausschreibung versprach. Es ging an die Basics, Rhythmus-Übungen, die schon Gymnastik am Morgen ersetzen konnten, Sprech-Übungen mit Überraschungseffekt,  Performance-Beispiele, wie man mit kleinen Gesten eine Super-Wirkung erreicht. Last but not least, wie bastele ich in einer kleinen zufällig zusammengesetzten Gruppe aus einem Text von Muddy Waters eine Strophe und wie bringe ich sie zu Gehör.

Das Programm war prall gefüllt und sehr kurzweilig. Wolfi Rieders Begeisterung für den Stoff übertrug sich auf alle Teilnehmerinnen (es waren nur sieben Männer dabei) und entsprechend gut waren die Ergebnisse.

Beeindruckend  war die Darbietung von Dina und Sabine  vom gastgebenden SwingTeamLE, die ein Duett „The Rose“ vorbereitet hatten.  Wolfi Rieder gab einige wenige konstruktive Tipps, die beide Damen sofort bei der Wiederholung umsetzten. Es war wie bei den bekannten Beispielen aus der Werbung mit den Vorher/Nachher-Bildern. Die Verblüffung bei allen Beteiligten war zu spüren.

Die praktische Nutzanwendung  aller Tipps und Tricks ist gewährleistet, sie können sofort allein oder in einer Singstunde ohne großen Aufwand praktisch umgesetzt werden.

Fazit: Eine Veranstaltung mit Gewinn für alle.

Zu danken sei an dieser Stelle dem SwingTeamLE im Liederkranz Musberg, das die Organisation hervorragend übernahm, und seinem Küchenteam, das mit Speis (drei (!) Gerichte zum Mittag und eine bunte Kuchentafel zum Kaffee standen zur Auswahl)) und Trank für das leibliche Wohl der Runde sorgte.

 

Ach ja, die Sache mit dem Korken. Als Artikulationsübung gab es das Gedicht von Heinz Erhardt „Die Sängerin“, das mal mit und ohne Korken zwischen den Zähnen gelesen werden musste. Und mit einem Mal klappte es mit dem „Nachvornesprechen“,  und mit der deutlichen Aussprache. So hat H. Erhardt uns Nachgeborenen zumindest an diesem Samstag sprecherzieherisch weitergeholfen, so ein Schelm….

Die kleine Bildergalerie zeigt nur einen schwachen Eindruck von der tollen Veranstaltung.

 


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