„Füenf“ werden 20 – deshalb Jubiläumsauftakt am 20.5.2015 und wir Steinenbronner Liederkränzler waren mit dabei!
Mit „Deutschland gib‘ nicht auf, doch es gib ein kleines Volk im Süden das hat’s ein kleines bisschen besser drauf“ läuteten die „Füenf“ ihr 20jähriges Jübiläum unter freiem Himmel ein. Trotz schlechter Wetterprognose und Bahnstreik, fanden sich rund 70 Menschen vor der Grabkapelle auf dem Rotenberg zum musikalischen Flashmob ein, um gemeinsam mit der A-Capella-Band voller Inbrunst und spontaner Choreographie die inoffizielle Schwabenhymne „Mir im Süden“ zu schmettern.

Wir Steinenbronner Liederkränzler waren natürlich dabei! Der SWR sendete das Spektakel live in in der Landesschau und alle präsentierten sich in bester Feierlaune. Wer es verpasst hat, einfach hier auf den Link zur Mediathek des SWR klicken: http://swrmediathek.de/player.htm?show=ad0aff60-ff16-11e4-9df7-0026b975f2e6 (R.W.).
„Klänge und Rhythmen des Südens“ Benefizkonzert des Sängerbundes Ruit
„Klänge und Rhythmen des Südens“ lautet das Motto des Sommerkonzertes, zu dem der Sängerbund Ruit am Samstag, 13. Juni um 20 Uhr in die Waldheimhalle in Ostfildern-Ruit einlädt. Mit einem bunten Potpourri von Liedern vor allem spanischer, mexikanischer und südamerikanischer Herkunft, mit Weisen über zaubervolle südliche Nächte und Liedern, die das Fernweh wecken, wollen wir unseren Besucherinnen und Besuchern einen stimmungsvollen Abend bieten. Unter der Leitung unserer Dirigentin Claudia Großekathöfer, auf deren Darbietungen als Solistin am Piano und vierhändig mit Michael Kuhn wir uns schon heute freuen, treten der Gesamtchor des Sängerbundes Ruit und auch der Frauen- und der Männerchor auf. Begleitet werden die Chöre von Michael Kuhn am Klavier und Stefan Großekathöfer an der Gitarre. Der Eintritt ist frei.
Wir freuen uns über Spenden, mit denen wir Hilfsaktionen für die Erdbebenopfer in Nepal unterstützen werden. Dr. Elke Mascher, Ärztin aus Filderstadt-Bonlanden, die vor kurzem von einem längeren Einsatz in Nepal zurückgekommen ist, wird am Ende der Veranstaltung über die dortige Lage berichten.
30 Jahre Rohrer Lied-Ensemble
Am Sonntag, 19. Juli ist es soweit. Das Rohrer Lied-Ensemble feiert seinen 30. Geburtstag. Seit 1985 hat sich dieser Chor zu einer Konstante im Rohrer Kulturleben entwickelt. Aus diesem Anlass lädt er an diesem Tag zu einem Sommer-Jubiläums-Konzert unter dem Titel „Schau auf die Welt und staune jeden Tag“ in die katholische Kirche Heilige Familie in Rohr. Auf dem Programm stehen geistliche Lieder des 19. und 20 Jahrhunderts.
Gospelworkshop in Rohr -Urlaub im Alltag-
Am zweiten Maiwochenende fand in Rohr der 6. Gospelworkshop mit Jennifer Permenter und Scott Sontag statt. Man kann schon sagen, wie immer hat es viel Spaß gemacht, und wie immer neu die Überraschung, dass man in vier Tagen ein Konzert auf die Beine stellen kann, das vorzeigbar ist. Das Programm war auch in diesem Jahr anspruchsvoll und zeigte moderne Aspekte des Gospels auf, der sich nicht im hinlänglich bekannten „Amen“ oder „Joshua fit the battle of Jericho“ erschöpft. Interessant war das Herausarbeiten europäischer Einflüsse auf die Protagonisten des modernen Gospels, die zum größten Teil über eine klassische Musikausbildung verfügen.
Die Bilder geben einen kleinen Eindruck über die Arbeit und die gute Stimmung. Dem Rohrer Lied-Ensemble als Gastgeber gebührt der Dank für die gute Organisation.
Auftritt am Sonntag im Gottesdienst in der Kirche und am Abend im Konzert:
Kurz und knackig -JHV des LK Steinenbronn am 20. März-
Nach einem exzellenten Essen in der Krone in Steinenbronn startete die Versammlung mit leichter Verspätung um 19.21 Uhr mit der Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Peter Bieg. Der Totenehrung schloss sich der Jahresbericht für das Jubiläumsjahr 2014 an. Auch das ausführliche Protokoll der letzten JHV wurde nicht aktuell verlesen, sondern konnte (und kann) bei Interesse eingesehen werden. Peter Bieg eröffnete dabei den Anwesenden, dass sich unsere Schriftführerin Steffi Freytag „nur“ noch zur Wahl in den Beirat zur Verfügung stellt. Er dankte Steffi für ihre langjährige erstklassige Mitarbeit als Schriftführerin, für ihre schnellen und exakten Protokolle. Wir werden ihre Talente aber auch anderweitig einzusetzen wissen.
Im Anschluss erläuterte unserer Kassiererin Monika Bieg in gewohnter Manier den Kassenbericht. Jeder Interessierte kann den ausführlichen Bericht bei unserer Kassiererin einsehen.
Günter Schmid als Kassenprüfer bescheinigte Monika Bieg mal wieder eine einwandfreie Kassenführung. Zusammen mit Andrea Breuning-Kuhn hatte er die Bücher des Jubiläumsjahres 2014 ausführlich geprüft und für korrekt erklärt. Die Kassenprüfer hatten diesmal weitaus mehr zu tun als in normalen Jahren aber trotzdem keinen Grund zur Beanstandung gefunden. Günter Schmid beantragte deshalb bei der Versammlung die Entlastung der Kassiererin und im zweiten Schritt die Entlastung der Vorstandschaft und des Beirats. Alle Entlastungen wurden einstimmig erteilt.
Auch in diesem Jahr erklärte sich Herr Bürgermeister Singer zur Wahlleitung bereit. Es standen die 2. Vorsitzende, der Posten der Schriftführerin und der komplette Beirat zur Wahl. Auf einen vereinzelten Wunsch aus der Versammlung hin wurde die Wahl der 2.Vorsitzenden schriftlich vorgenommen. Unsere alte und neue Vorständin heißt nun Ute Grobelnik. Sie wurde mit einer Gegenstimme wiedergewählt. Für den Posten der Schriftführerin stellte sich Wolfgang Severin zur Wahl. Er wurde mit dem Rest des „alten“ Beirats komplett und einstimmig zum Schriftführer ernannt.
Beim Punkt Ehrungen freute sich der 1.Vorsitzende Peter Bieg, in diesem Jahr passive Mitglieder für ihre langjährige Treue ehren zu dürfen. Dies waren für 60 Jahre Werner Bauer und für 25 Jahre Otto Elsässer und Siegfried Herzog. Die Herren Manfred Harrer (50 Jahre), Heinz Kilgus (25 Jahre) und Bruno Milarch (25 Jahre) hatten sich für diesen Abend leider entschuldigt. Es ist gut, soviele passive Mitglieder zu haben, die uns unterstützen.

v.l. Kurt Schienle, 2.Vorsitzende Ute Grobelnik, 1.Vorsitzender Peter Bieg, Otto Elsässer, Siegfried Herzog, Bürgermeister Johann Singer, Werner Bauer“
Peter Bieg schlug der Versammlung im Anschluss an die Ehrungen vor, unser passives Mitglied Kurt Schienle zum Ehrenmitglied zu ernennen. Mit tosendem Beifall erfolgte diese Ernennung einstimmig. Kurt Schienle muss nun ab dem kommenden Jahr keinen Beitrag mehr bezahlen, er „darf“ uns aber weiterhin so großzügig unterstützen wie in der Vergangenheit.
Für den Punkt Verschiedenes lagen keine schriftlichen Anträge vor. Der 1. Vorsitzende schloss mit einem kleinen Ausblick in das Programm des laufenden Jahres und in das des Jahres 2016 den offiziellen Teil der Versammlung.
Übrigens! Wer sich jetzt fragt ob wir Liederkränzler auch gesungen haben, dem sei mitgeteilt: Wir haben
„Erlaube mir feins Mädchen…“ von Brahms
„Da unten im Tale…“ von Brahms
unter der Leitung unseres Vizedirigenten Siegmar Strobel und
„Weit,weit weg …“ von Hubert von Goisern
mit zusätzlicher Begleitung durch Volker Pothoff und seiner Gittarre gesungen.
Um 20.45 Uhr , so früh wie nie, gingen wir zum gemütlichen Teil des Abends über. Der „Peter von den Voices aus Esslingen“ hatte Bildervorträge über unsere gemeinsamen Aktivitäten wie den Messias von Händel in 2010 und das Jubiläumskonzert der Chöre in 2014 mitgebracht.
Vielen Dank an Peter! Wir freuen uns schon auf die gemeinsamen Proben mit den Voices aus Esslingen und der Kammerphilharmonie der Universität Stuttgart. Ja, gemeinsam stemmen wir das PROJEKT 2015. Es gibt hier viel zu erfahren auch LIVE, und nicht erst mit den Bildern und der Musik von „Peter von den Voices aus Esslingen“ (K.L.).
Unsere neue Chorverbandschorleiterin Fabienne Schwarz-Loy stellt sich vor
1987 wurde ich im schönen Stuttgart geboren. 20 Jahre später wählte ich die dortige Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zu meiner Ausbildungsinstitution, einen Teil des Studiums verbrachte ich außerdem am renommierten Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris.
Hauptfächer bzw. besondere Schwerpunkte waren Gesang, Chorleitung und Jazz, hier durfte ich mit einigen hervorragenden Lehrern zusammenarbeiten: Carmen Mammoser, Lydia Zborschil, Prof. Isabelle Guillaud, Prof. Dieter Kurz, Prof. Johannes Knecht, Riccardo del Fra, Francois Théberge und vielen weiteren, außerdem mit den unterstützenden und immer wieder inspirierenden Korrepetitoren Sabine Layer, Frédéric Rubay und Damien Lehman. Ergänzende Meisterkurse und Workshops, unter anderem bei Shirley Close, Jean-Pierre Laffont, Hugo Siegmeth und Bernard Tétu ergänzten meine musikalische Ausbildung.
Umfassende Erfahrungen konnte ich im sängerischen Bereich als Solistin und in einer Vielzahl von Ensembles sammeln, Stationen waren hier unter anderem bekannte Festivals wie die Ludwigsburger Schlossfestspiele, das Festival junger Künstler Bayreuth und das Musikfest Stuttgart, außerdem eine Produktion am Stuttgarter Staatstheater. Zudem bin ich seit 10 Jahren als Leiterin zahlreicher Chöre bzw. Instrumentalensembles, als Stimmbildnerin und Musikpädagogin – privat und an Musikschulen – sowie als Dozentin im Bereich der musikalischen Fort- und Weiterbildung tätig.
Als Stipendiatin der Stiftung der Deutschen Wirtschaft wurde auch mein ökonomisches Interesse geweckt und ich begann 2010 zusätzlich mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaften an der Universität Stuttgart. Den in diesem Bereich von mir gewählten Schwerpunkt Human Resources Management konnte ich durch meine ergänzenden Studien in Pädagogik und Psychologie sehr interdisziplinär erforschen, seitdem beschäftige ich mich intensiv mit den Themen Personalentwicklung, Führung, Kommunikation, Training und Coaching. Praxiserfahrung konnte ich hier während meiner Tätigkeiten in der zentralen Führungskräfteentwicklung bei der Robert Bosch GmbH sowie bei der ElternService AWO GmbH sammeln.
In meiner aktuellen Tätigkeit liegt es mir nun besonders am Herzen, alle diese Bereiche sinnstiftend und systematisch zu verbinden. In meinen voiceprint-Seminaren vermittle und lehre ich eine ganzheitliche Stimmentwicklung für verschiedenste Zielgruppen, die privates oder berufliches Interesse an diesem Thema haben; in etlichen Workshops und Weiterbildungsveranstaltungen bin ich als Trainerin sowohl für musikalische Fachthemen als auch für Leadership-Kompetenzen tätig. Besondere Aufmerksamkeit schenke ich hierbei auch Konzepten, bei denen eine Verbindung beider Elemente gelingt und Führung mit musikalischen Methoden erlebt und trainiert werden kann.
Meine musikalische Aktivität war und ist seit jeher ebenfalls von großer Vielfalt geprägt: als Sängerin und Chorleiterin liegt mein Schwerpunkt zwar im Bereich der Kirchenmusik, dennoch gehören unter anderem Liederabende, Operetten-Galas und Veranstaltungen im Jazz- und Pop-Bereich zu meinem Programm – mein musikalisches Herz schlägt für die verschiedensten Stile und geht auch ganz besonders auf, wenn es gelingt, außergewöhnliche Cross-Over-Projekte zu realisieren. Ein Workshop beim Festival Junger Künstler Bayreuth im Rahmen meines Stipendiums der „Stiftung Podium Junger Musiker“, bei dem die Verbindung von mittelalterlicher Kirchenmusik mit Wagner’schen Opernmelodien und arabischen Volksweisen im Mittelpunkt stand, ist hierfür ein besonders prägnantes Beispiel, ebenso meine Tätigkeit mit dem semiprofessionellen Oratorienensemble chor:werk baden-württemberg, das bei jedem Projekt zusätzlich zur musikalischen Perspektive eine besondere Verbindung zur Bildenden oder Darstellenden Kunst schafft.
http://www.fabienneschwarzloy.com/
Mein Chor ist eine Familie
Eine Sängerin macht sich Gedanken :
Unser Postchor ist eine Familie!
Jedes Mal, wenn ich zur Chorprobe komme, werde ich herzlich empfangen und ich habe das Gefühl: Ich stehe nicht allein.
Nach wie vor bin ich der Ansicht, dass die Zukunft der Hausmusik, der Laien- und Chormusik gehört, da die Veränderung in der Gesellschaft, die wir nicht aufhalten können, uns hierzu einzigartige Chancen bietet.
Theodor Adomo fasst das Dilemma unserer Zeit so zusammen:
„Der Mensch verkümmert in dem Veränderungsprozess der Moderne. Jeder Fortschritt ist ein Gewinn im Einzelnen und ein Verlust im Ganzen. Wir spüren, aber verdrängen es. Da die Berufswelt spezialisierter wird, wird das zwischenmenschliche Moment neben und nach dem Berufsalltag immer wichtiger. Die Familienbindungen werden häufig immer weitmaschiger. Als Folge beruflicher Mobilität leben viele Menschen nicht mehr in der Nähe ihrer Verwandten. In diese Bresche springen die Vereine „schlechthin“. Ihren Mitgliedern müssen sie stärker als bislang das Gefühl vermitteln: „Freue Dich auf die nächste Singstunde .“ Sie ermöglicht das Ausleben ihrer Individualität in der Gesellschaft.“
„Leidenschaft schafft Leiden“, hat Goethe gesagt. An die Musik hat er dabei nicht gedacht!
„Denn die Musik ist im besten Sinne des Wortes, die die uns Menschen Ruhe und Ausgeglichenheit vermittelt. Das ist meine Meinung! „
Margarete Neumann -Postgesangverein Stuttgart-
Gemeinsam erfolgreich sein- Mitgliederversammlung des Gesangvereins Stuttgart-Hofen
Ende März lud der Gesangverein Stuttgart-Hofen zu seiner diesjährigen Mitgliederversammlung ein.
Beim traditionellen Rückblick auf das Vorjahr erinnerte der 2. Vorsitzende Michael Harrer unter anderem an den Liederabend im Foyer der Grundschule Hofen, die Höfles-Hocketse, die Vereinsweihnachtsfeier sowie den Auftritt des Chores beim Stuttgarter Weihnachtsmarkt im Hof des Alten Schlosses. Alles Veranstaltungen, bei denen sich der Gesangverein Hofen ebenso positiv wie auch werbewirksam präsentierte. Der als Gast anwesende Mühlhäuser Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann wies auf die Bedeutung des Gesangvereins Hofen als belebenden Aktivposten für das vielseitige und umtriebige Vereinsleben im gesamten Stadtbezirk und in Besonderheit in Hofen hin.
Nach dem ehrenden Gedenken an den erst wenige Tage zuvor im Alter von 84 Jahren verstorbenen Sebastian Joas folgten die Berichte des Schriftführers Peter Harrer und des Schatzmeisters Martin Kurfeß.
Der finanziell gesunde Verein steht mit insgesamt 75 Sängerinnen und Sängern bestens da. Nicht zuletzt auch durch BeatHofen (vormals kleine Gesangsgruppe) mit 30 Aktiven ist der Chor absolut auf der „Höhe der Zeit“.
Die Neuwahlen waren erfreulich, nachdem alle vakanten Positionen besetzt werden konnten. Neuer 1. Vorsitzender ist Michael Harrer, zu seiner Stellvertreterin wurde Daniela Schell gewählt. Peter Harrer wurde als Schriftführer wieder gewählt.
Bei der abschließenden Wahl von drei Beisitzern wurden Jutta Kurfeß und Willi Greiner als bisherige Beiratsmitglieder bestätigt; Sabine Merkel kam neu hinzu.
Nach den Wahlen ehrte der -neue – 1. Vorsitzende Herrn Altstadtrat Manfred Kanzleiter für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Gesangverein Hofen.
Erfreulich fiel der Ausblick auf das aktuelle Sängerjahr und auch schon 2016 aus. Neben dem Stimmbildungsseminar am Samstag den 25. April, die Wanderung am 1. Mai im Bereich um die Felsengärten in Besigheim, der zweitägige Vereinsausflug am 25. und 26. Juli in den Bregenzer Wald folgt mit dem Chorkonzert am 24. Oktober der chormusikalische Höhepunkt des Jahres 2015. Zusammen mit dem Musikverein Hofen gibt es am 12. November 2016 im Kursaal in Bad Cannstatt ein Gemeinschaftskonzert.
Der Gesangverein Hofen fühlt sich bestens gerüstet; die Voraussetzungen sind gut, auch im 182. Jahr seiner Vereinsgeschichte die kommenden Aufgaben und Herausforderungen zu meistern.
Sängerbund Ruit -Jahreshauptversammlung 2015
50 Mitglieder und den Präsidenten des Chorverbandes Filder, Roland Scholpp, konnte Heinz Illi, der zweite Vorsitzende des Sängerbundes Ruit, bei der diesjährigen Hauptversammlung des Vereins am 6. März im Hirsch Hotel Gehrung in Ruit begrüßen. Es war die erste Versammlung nach dem schmerzlichen Verlust von Hans-Ulrich Steinhilber, der den Sängerbund Ruit 10 Jahre lang als erster Vorsitzender mit großer Verantwortung und Engagement geleitet hatte, und der im Dezember 2014 von uns gegangen war. Die Versammlung gedachte seiner in großer Dankbarkeit und bewegender Weise ebenso wie den weiteren im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern Albert Knödler, Hans Priesner und Alfred Schütt.
In seinem Rückblick umriss Heinz Illi die Aktivitäten im vergangenen Sängerjahr 2014: Mitwirkung bei der Goldenen Konfirmation am 30.März in Ruit, Schlummerkonzert am 5. Juli in Nellingen, Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 16. November, Konzert im Advent am 14. Dezember, das zum Markenzeichen des Sängerbund geworden ist und bei dem erstmals der vom Sängerbund initiierte Weihnachtsprojektchor Ostfildern mit rund 70 Teilnehmern mitwirkte. Viel Arbeit hatten die Initiatoren, Hans-Ulrich Steinhilber, Theo Rich, Erich Diefenbach und Claudia Großekathöfer als Dirigentin im Vorfeld und ab September in die Proben investiert, finanziell unterstützt von der Stadt und der Bürgerstiftung Ostfildern und unter Einbindung der Esslinger Zeitung. So war es ein schöner Erfolg, dass für die Weihnachtsaktion der Zeitung über 2.000 € gesammelt werden konnten.
Wie alle Vereine muss sich auch der Sängerbund mit dem Thema schwindende Mitglieder- und Sängerzahlen auseinandersetzen: Von 2000 bis 2015 ging die Zahl der Gesamtmitglieder von 234 auf 175, die der Aktiven von 63 auf 57 zurück. Schön daher, dass durch den Projektchor wieder neue Sänger und Sängerinnen für den Verein gewonnen werden konnten.
Mit dem Dank an alle, die sich im Verein engagieren, allen voran der Dirigentin Claudia Großekathöfer für ihren begeisternden Einsatz und dem Vizechorleiter Theo Rich für die Ideenvielfalt bei den Programmgestaltungen schloss Heinz Illi seinen Rückblick.
Beim Ausblick auf 2015 knüpfte Heinz Illi an die Sängerversammlung im Januar an, in deren Folge ein Musikausschuss mit je einem Vertreter/einer Vertreterin der einzelnen Stimmen zur Abstimmung des Liedgutes eingerichtet wurde. Bis Ende 2015 soll die notwendige Überarbeitung der Vereinssatzung abgeschlossen sein. Das Programm 2015 des Sängerbundes Ruit umfasst neben den traditionellen Wanderungen im Mai und im September, Straßenfest am 27. Juni und Kirbe am 10. und 11. Oktober auch ein Konzert in der Waldheimhalle am 13. Juni und die Mitwirkung beim Konzert am 21. Juni in der Filderhalle in Leinfelden anlässlich der Chortage des Chorverbandes Filder. Der Jahresausflug soll am 26. September nach Speyer am Rhein führen. Und natürlich ist auch wieder das Adventskonzert am 13. Dezember in der Auferstehungskirche in Ruit gesetzt. Aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken sind die „Gemütlichen Vesper“ am jeweils ersten Donnerstag im Monat (ab 18.00 Uhr) im Clubzimmer, zu denen Mitglieder und Freunde des Vereins immer herzlich eingeladen sind.
Kassier Gerhard Dittinger gab einen Überblick zur Finanzlage des Sängerbundes Ruit. Für die Kassenprüfer bescheinigte Ingeborg Stockburger eine übersichtliche und ordnungsgemäße Buchführung. Dem Antrag auf Entlastung des Kassiers und damit der gesamten Vorstandschaft gab die Versammlung ohne Gegenstimmen statt.

v.l.n.r. Gerd Dittinger (Kassier), Edith Steinhilber (Zweite Vorsitzende), Heinz Illi (Erster Vorsitzender), Elisabeth Julino (Schriftführerin)
(Foto: Axel Mössinger)
Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Heinz Illi, bisher zweiter Vorsitzender, gewählt, zur neuen zweiten Vorsitzenden Edith Steinhilber. In ihren Ämtern bestätigt wurden: Gerd Dittinger (Kassier), Paul Fritz (Beisitzer Medienarbeit) und Ingeborg Stockburger (Kassenprüferin).

v.l.nr. Günter Bubeck, Heinz Strobel, Ralf Horlacher, Mathias Sendelbach, Heinz Illi (Erster Vorsitzender), Detlef Stick, Josef Jessberger)
(Foto: Axel Mössinger)
Auch Jubilare konnten bei der Hauptversammlung wieder beglückwünscht und geehrt werden. Für 25 Jahre Mitgliedschaft, davon 17 Jahre als Sänger wurde Ralf Horlacher mit der Silbernen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet. Auf 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft kann Detlef Stick zurückblicken. Er erhielt die Goldene Ehrennadel und darf sich nun Ehrenmitglied des Sängerbundes nennen. Seit 50 Jahren ist Josef Jessberger aktiver Sänger im Bass, er war auch langjähriges Ausschussmitglied und 15 Jahre lang 2. Vorsitzender. Günter Bubeck kann auf eine 60jährige Mitgliedschaft im Verein, davon 56 Jahre als Sänger und 5 Jahre als 2. Vorsitzender zurückblicken. Auch Heinz Strobel hält dem Verein seit 60 Jahren die Treue. Und schließlich wurde Mathias Sendelbach für 25 Jahre Singen mit der Silbernen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet und erhielt zudem Urkunde und Ehrennadel des Schwäbischen Chorverbandes.
































































































































































